Der Omberg liegt in Östergötland am Ufer des Vätternsees. Bei diesem Berg handelt es sich um die artenreichste Waldlandschaft Schwedens mit vielen seltenen Naturmilieus. Der wackere Buchenwald am Hang zum Vättern, die Rieseneichen in der Weidelandschaft und die bunten Mähwiesen sind nur drei Beispiele.

Ein kilometerlanges Steilufer prägt in großem Maße die Landschaft (alt. Den Berg). Besucher können die fantastische Aussicht vom Hjässan – Ombergs höchsten Punkt – geniessen, zwischen Rieseneichen und mehr als hundertjährigen Tannen wandern oder sich in Ombergs Kalkmooren von schönen Orchidéen bezaubern lassen.


Natur und Geologie
Beide – Ombergs Vegetation und dessen Tierleben - sind so variationsreich wie dessen höchst bemerkenswerte geologische Verhältnisse. Der Omberg ist ein sogenannter Horst und auf allen seinen Seiten von Verwerfungen umrandet. Der Berg selbst besteht zum grössten Teil aus gröbkornigen Granit. Im südöstlichen Teil gibt es auch etwas Gneis im Alter von 1,8 Milliarden Jahren. Auf der dem Vättern zugewandten Seite des Berges tritt vor allen Dingen Schiefer und Sandstein zutage, die vor 850-600 Millionen Jahren entstanden sind. Nördlich von Ombergs Granitmasse, bei Borghamn, befindet sich Kalkstein in einem fast horizontellen Lager. Kalkstein wird dort seit längerem abgebaut, und so ist dies auch heute noch der Fall. Die ungestörten Lager zeigen, daß die Verwerfungen am Omberg jünger sein müssen als das Ordovizium (vor 485,4 – 443,4 Millionen Jahren zwischen Kambrium und Silur).


Geschichte
Der Name Omberg setzt sich aus dem altnordischen „ama“ (für Nebel, Rauch) und Berg zusammen. Dessen Bedeutung ist auf diese Weise „Berg des Nebels“ beziehungsweise Berg, umgeben von Dunst und Nebel.

Der Trakt um den Omberg ist seit langer Zeit bewohnt, wovon die Pfahlbauten bei Alvastra Zeugnis ablegen. Der Mensch hat hier viele interessante Spuren hinterlassen.

Während der unruhigen Völkerwanderungszeit um 400-500 nach Christus wurden auf dem Omberg drei sogenannte Wallburgen errichtet. Die Hjässaborg im Süden ist die grösste mit einer 450 m langen und 1,5 m hohen Mauer. Borggården ist die am besten erhaltene Burg. Sie liegt rund 2 km nördlich vom Hjässatorget. Drottning Ommas Borg ist die kleinste und liegt auf der Nordwestspitze des Ombergs.

Im 12. Jahrhundert wurde der Ombergstrakt ein Zentrum für das sverkersche Königsgeschlecht. Ungefähr zur gleichen Zeit wurde ein Adelsmann aus Östergötland, Sverker, zum König von Schweden gewählt. Während seiner Regierungszeit wurde das Kloster von Alvastra gegründet. Das Kloster wurde aufgelassen, nachdem König Gustav Vasa die Eigentümer der Kirche für den Staat eingezogen hatte. Während der Klosterzeit sind mindestens fünf Bauernhöfe auf dem Omberg eingerichtet worden, u.a. Stocklycke, Elvarum und Höje. In Zusammenhang mit der Schaffung des Staatsgeheges wurde Stocklycke Sitz der Tierwächter und Höje Wohnsitz des Inspektors.

Während des 17. und 18. Jahrhunderts war der Omberg eines der grössten Staatsgehege Schwedens, d.h. das private Jagdgebiet des Königs. Das waren schwere Zeiten für die ortsansässigen Bauern. Diese waren gezwungen, den 21 km langen Zaun um das Gehege zu unterhalten und zu bewachen, damit kein Wolf oder Luchs in das Gebiet eindringen konnte. Gleichzeitig herrschte große Armut, und Wilddieberei stellte eine große Verlockung dar. Die Strafen waren hart, wenn man gefasst wurde: Schläge mit der Rute, Gefängnis oder Strafarbeit in einer Festung der Krone. 1805 wurde das Gehege abgewickelt. Die Mehrzahl der Hirsche wurde in den Tierpark Stockholms verfrachtet – der Omberg wurde Kronopark.

Im Frühjahr 1859 wurde in Höje eine staatliche Forstschule eingerichtet, gleichzeitig begann die forstliche Nutzung des Ombergs. Während der Forstschulepoche wurden auf dem Omberg eine Reihe exotischer Baumarten angesiedelt, beispielsweise die Silbertanne und Lerche, um das Wissen der Schüler über fremde Baumarten zu erweitern. Die Forstschule wurde 1935 geschlossen. Die traditionelle Forstwirtschaft auf dem Omberg bestand bis 2003 fort, als der Ökopark eingeweiht wurde.

Unter Ökopark versteht man eine grössere zusammenhängende Waldlandschaft mit wertvoller Natur und großen Naturschutzambitionen. Mit seinen 1700 ha Fläche ist der Omberg einer von Sveaskogs kleineren Ökoparks, gleichzeitig aber einer der meist besuchten. Jedes Jahr besuchen rund 350 000 menschen den sagenumsponnenen Berg mit der wackeren Natur und den vielen Kulturdenkmälern.


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1. Ökoparkszentrum Omberg
Das Ökoparkszentrum in Stocklycke ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch im Ökopark, Naturstiege, Wanderwege und geführte Natur- und Kulturwanderungen nehmen hier ihren Anfang.

2. Stocklycke äng
Stocklycke äng ist eine Mähwiese mit einer fantastischen Blumenpracht. Hier wachsen unter anderem Sonnenröschen, gewöhnliche Kreuzblume (schwed. Jungfrulin) und Schlüsselblumen.

Stocklycke Omberg. Samling: Ödeshögs hembygdsbok Stocklycke. [aus Ödeshögs hembygdsbok]

3. Jugendherberge Omberg/Stocklycke
An dieser Stelle befand sich ursprünglich ein Hof, der zum Kloster in Alvastra gehörte. Die Jugendherberge ist eine der ältesten in Schweden und mitten im Buchenwald des Ombergs gelegen, nur wenige hundert Meter vom Vättern entfernt.

Treppe am Hafen von Stocklycke. Foto: Bernd Beckmann Treppe am Hafen von Stocklycke

4. Stocklycke Hafen
Bis in die 1950er Jahre hatte der Hafen grosse Bedeutung für die Fortswirtschaft auf dem Omberg. Holz aus dem Abbau auf dem Berg wurde von hier aus zu den Industrien am Vättern verschifft. In nur wenig Entfernung südlich des Hafens befindet sich eine besucherfreundliche Höhle am Seeufer.

5. Rödgavels grotta
Rödgavels Grotte ist die grösste von fünfzehn Höhlen am Steilufer des Vättern. Durch die Decke rinnt Wasser in den See. Der Sagen über den Omberg nach handelt es sich um die Königin Omma, die um ihren verunglückten Freier trauert. In kalten Wintern gefrieren in der Höhle die Tränenfluten von Königin Omma zu langen Eiszapfen. Die Eisformationen nehmen die Gestalt der Wichtel, Trolle und auch der mittelalterlichen Mönche an, die in der Höhle Schutz gesucht hatten. Rödgavels grotta erstreckt sich 21 Meter in den Berg und hat eine Deckenhöhe von 1,2 Metern. Sie ist nur mit dem Boot zu erreichen.

Naturschutzgebiet Buchenwald. Foto: Bernd Beckmann Naturschutzgebiet Buchenwald

6. Naturschutzgebiet Buchenwald
Das Naturschutzgebiet des Buchenwaldes ist ein Buchen- und Edellaubwald am Hang zum Vättern. Hier am Omberg findet die Buche ihre nördlichste Verbreitung im östlichen Skandinavien. Im Naturschutzgebiet befinden sich die ältesten und stärksten Exemplare.

7. Västra Djurledet
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstand auf dem Omberg ein Staatsgehege. Es war mit einem 21 Kilometer langen und rund vier Meter hohen Gärdesgård umgeben, der von den ortsansässigen Bauern unterhalten wurde. Namen wie Södra und Västra Djurledet (südlicher und westlicher Tierpfad) sowie Brottsledet (Steinbruchpfad) sind Überbleibsel aus dieser Zeit und bezeichnen Öffnungen im Zaun.

8. Ellen Keys Villa Strand
Ellen Keys Villa Strand liegt einladend am Vättern umgeben von Buchenwald. Hier wohnte die Schriftstellerin Ellen Key (1849-1926) in ihrem letzten Lebensabschnitt. Das Haus war Treffpunkt für bedeutende Künstler und Schriftsteller der damaligen Zeit. Führungen finden hier von Mai bis September statt.

Ellen Keys Strand

Alvastra, 599 93 Ödeshög
 0144 330 30

Führungen
für einzelne Besucher, 1 - 8 personer. Für grösser Gesellschaften und Reisegruppen gelten besondere Führungszeiten.
1 Mai–15 Mai: Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 und 14 Uhr
16 Mai–30 Juni:
Dienstag-Sonntag 11 und 14 Uhr
1 Juli–15 August:
Dienstag-Sonntag 11, 12, 14 und 16 Uhr
16 August–31 August:
Dienstag-Sonntag 11 und 14 Uhr
1-30 September: Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11 und 14 Uhr

9. Sverkersgården
Der Sverkersgården ist ein mittelalterliches Überbleibsel aus der Zeit von König Sverker und des mächtigen Sverkerschen Geschlechtes, das Schweden im 12. Jahrhundert regierte. Hier an dieser Stelle befanden sich Reste einer Kryptkirche. Der Platz wurde jedoch lange vor Sverkers Zeit genutzt.

Ombergs Turisthotell. Foto: Bernd Beckmann Ombergs Turisthotell

10. Ombergs Turisthotell
Ombergs Turisthotell ist ein klassisches Hotel von 1914 und gleichaltrig wie Gyllenhammars Pensionat in Borghamn. Zusammen mit dem ehemaligen Touristhotel in Borghamn sind sie Zeugen der Entstehung des Tourismus auf dem Omberg.

Alvastra Klosterruine. Foto: Ödeshögs hembygdsbok Alvastra Klosterruine. [aus Ödeshögs hembygdsbok]

11. Kloster Alvastra
Das Kloster Alvastra wurde 1143 von französischen Zisterziensermönchen gegründet. Die Hl. Birgitta empfing hier ihre wichtigsten Offenbarungen. Während und infolge der Reformation im 16. Jahrhundert wurde das Kloster aufgelöst, nachdem König Gustav Vasa die Eigentümer der Kirche eingezogen hatte. Die Steine der Gebäude wurden fortgeschafft und u.a. zum Bau des Schlosses in Vadstena und Per Brahes Bauten am Vätternsee wiederverwendet. Aus dem Kloster Alvastra wurde eine Ruine.

Alvastra Besuchszentrum

Öffnungszeiten
Mai: Wochenenden
Juni: täglich ausser Midsommarafton
Juli-August: täglich
September: Wochenenden

Führungen montags, donnerstags, sonntags 10.30 und 15.30 Uhr vom 10.7.-30.7.2017.

12. Pfahlbauten
Die Pfahlbauten von Alvastra sind Schwedens einzige Pfahlbauten der jüngeren Steinzeit und eine der ältesten vorgeschichtlichen Fundstätten mit einer Datierung zurück zu ungefähr 3100 Jahren vor Christi Geburt. Man deutet die Pfahlbauten als einen zentralen Platz ritueller Bedeutung und mit einer verhältnismässig kurzen Nutzungsdauer. Heutzutage ist oberhalb der Erde nicht viel zu sehen, aber auf Schildern ist die Anlage beschrieben.

13. Södra Djurledet
Hier bei Södra Djurledet befand sich eine der fünf Pforten, die Zugang zum Staatsgehege gewährten.

Aussicht von Makersbergen auf Dags Mosse. Foto: Bernd Beckmann Aussicht von Makersbergen auf Dags Mosse

14. Dags Mosse
Das ausgedehnte Moor zwischen Tåkern und Omberg war ursprünglich eine Bucht des Tåkern. Hier wird auf ökologische Weise Torf gewonnen. Das Moor wird nach Süden durch den Ålbäcken entwässert, der in den Vättern mündet.

Pfingstausflug zum Hjässatorget. Sammlung: Ödeshögs hembygdsbok Pfingstausflug zum Hjässatorget. [Aus Ödeshögs hembygdsbok]

15. Hjässan und Hjässaborgen
Der Hjässan mit 263 Metern Höhe höchster Punkt des Ombergs, ist eines der beliebtesten Ausflugsziele auf dem Omberg. Er bietet eine hervorragende Aussicht über Vättern, Tåkern und die Ebene Östergötlands. Auf dem Berg gibt es Überreste der Hjässaborg, der grössten von Ombergs drei Wallburgen mit einer mächtigen, 450 Meter langen Steinmauer, die ursprünglich mehrere Meter hoch gewesen sein kann.

[ ] Schwedens höchster Baum
Schwedens högster Baum ist eine Silbertanne. Sie ist 49,5 m hoch (2016 gemessen) und hat am Fusse einen Umfang von 3,30 Metern. Die Tanne wurde von Ombergs Skogsskola (1859-1935) nur einen Steinwurf von der Schule entfernt gepflanzt.

Reisepakete zum
Omberg & Tåkernbygden

mit Unterkunft in der Jugendherberge Stocklycke und Ombergs Turisthotell

sind zu buchen bei

Svecia Travels AB
Platensgatan 3, 591 35 Motala
 0141-20 99 00

16. Höje Lilläng
Auf Höje Lilläng ist des Ombergs beste Wiesenflora anzutreffen. Zusammen mit der Provinzialregierung von Östergötland stellt Sveaskog die ehemaligen Wiesen durch traditionelles Mähen und Beweidung wieder her.

17. Mörkahålkärrets Naturschutzgebiet
Mörkahålkärrets Naturschutzgebiet besteht aus einem Kalkmoor mit mehreren verschiedenen Orchidéen-Arten wie Fliegenragwurz und Fingerknabenkraut aber auch vieler anderer Gewächse, denen kalkhaltiger Boden bekommt.

18. Oxbåset
Der sehenswerte Steilhang fällt fast senkrecht in den Vättern ab. Entlang einer tiefen Schlucht ist es möglich, zum See herabzusteigen. Kalkausscheidungen erzeugen ein mosaikartiges Muster im Hang.

Pers sten. Foto: Bernd Beckmann Pers sten

19. Pers sten
Der Riese Per aus Tiveden hat hier sein(e) Spur(en) in Form eines Findlings, Pers Sten, hinterlassen, an einer Kurve des Sjövägen. Per warf den Stein quer über den Vättern in der Absicht, die Kirchenglocken in Heda zu zerstören, deren Geläute ihn störten.

20. Norra Sjövägen
Der Norra Sjövägen nimmt seinen Anfang in Stocklycke und verläuft als Einbanhstraße nach Borghamn. Von ihm kann man überwältigende Aussichten geniessen.

Weg am Borggården. Foto: Bernd Beckmann Weg am Borggården

21. Borggården
Die am besten erhaltene der drei Wallburgen des Ombergs liegt abgelegen ungefähr zwei Kilometer nördlich des Hjässatorgets. Die Burg selbst ist relativ klein und liegt auf einem nach Osten hervorstehenden Bergabsatz.

Renstadsfällan. Foto: Bernd Beckmann Renstadsfällan

22. Renstadsfällan
Renstadsfällan ist eine blumenreiche Naturweidelandschaft, auf der im Sommer Schlüsselblumen blühen.

23. Älvarums udde
Älvarums udde ist eine wackerer Platz am Vättern mit Grillplatz, Windschutz sowie Bade- und Angelmöglichkeit.

24. Storpissans Naturschutzgebiet
Das Naturschutzgebiet des Storpissan ist ein an Tannen reicher Wald mit vielen alten Bäumen. Der Wald hat viel Totholz und Baumstümpfe in unterschiedlichen Stadien des Zerfalls, was eine Reihe von Insekten, Flechten und Vögeln anzieht. Im Frühjahr bildet der Ausfluss des Storpissan in den Vättern einen kräftigen Strahl.

25. Ombergs Rieseneichen
Die Rieseneichen auf dem Omberg befinden sich in einem sechzehn Hektar grossen Bereich. Ungefähr vierzig Bäume sind mehrere Hundert Jahre alt. Durch Offenhaltung des Gebietes und mit Hilfe von Weidetieren stellt Sveaskog eine Weidelandschaft wieder her, wie sie vor 150 Jahren bestanden hat. Hier sind zahlreiche ungewöhnliche Insekten anzutreffen, die in Bäumen leben, unter anderen den selten anzutreffenden Eremitkäfer.

Aussicht von Marbergen. Foto: Bernd Beckmann Aussicht von Marbergen

26. Marbergen
Marbergen bietet eine schöne Aussicht über die Umgebung, beispielsweise das Naturschutzgebiet des Storpissan.

27. Vitlerbäcken
Der Vitlerbäcken ist ein kalkreicher Bach, an dem eine Flechteninventur durchgeführt worden ist.

Västra väggar. Foto: Bernd Beckmann Västra väggar

28. Västra Väggar
Västra Väggar bieten eine fantastische Aussicht über den Vättern.

29. Ostmossen
Das Naturschutzgebiet besteht aus einem Mosaik verschiedener Naturen wie Kalkmoor, Feuchtwiesen, Kalk-Trockenwiesen, offenen Weideflächen sowie Laub- und Nadelwald, oftmals von sumpfigen Charakter. Die Flora ist reichhaltig. Etwa zehn Orchidéenarten sind anzutreffen sowie eine Menge weiterer Gewächse, die eine kalkreiche Umgebung voraussetzen. Ausserdem bildet Ostmossen mit dem nahegelegenen Ombergsliden einen von Schwedens vornehmsten Aufenthaltsort für Großschmetterlinge. Hier wurden fast 300 verschiedene Arten gezählt. Das ist ein Drittel aller Großschmetterlingsarten in Schweden.

Restaurant, Café und Unterkunft

Jugendherberge Stocklycke
Ganzjährig geöffnet, Café und Speisen, Vorbuchung in der Nebensaison.
 0144-330 44.

Jugendherberge Borghamn
Ganzjährig geöffnet, Café und Speisen, Vorbuchung in der Nebensaison.
 0143-203 68.

Ombergs Touristhotel
Hotel und Gestaurant. Ganzjährig geöffnet.
 0144-330 02.

Gyllenhammars Restaurant
Geöffnet von Ostern bis Herbst.
 0143-200 02.

Kafé på Skedet
Geöffnet donnerstags-sonntags 11-17 Uhr im Juli.

Ombergsliden. Foto: Bernd Beckmann Ombergsliden

30. Ombergslidens Naturschutzgebiet
Ombergsliden ist hauptsächlich für seinen Reichtum an Orchidéen bekannt. Hier trifft man auf Arten wie Fliegen-Ragwurz, geflecktes Knabenkraut, breitblättriger Stendelwurz, Sumpf-Stendelwurz, grosses Zweiblatt, fleischfarbenes Knabenkraut und den eher seltenen anzutreffenden wohlriechenden Händelwurz. In den an Mineralien reichen Mooren des Naturschutzgebietes halten sich auch ungewöhnliche Schnecken auf wie beispielsweise die vierzähnige Windelschnecke.

Hamnen i Borghamn. Foto: Bernd Beckmann Hl. Hjärtas Kloster

31. Hl. Hjärtas Kloster (Kloster des Hl. Herzens)
An einem naturschönen Hang am Omberg liegt das Kloster des Hl. Herzens, welches 1997 eingeweiht wurde. Hier leben die Schwestern ein klösterliches Leben nach den Regeln des heiligen Benedikt mit der Jungfrau Maria als Mutter und Vorbild.

Aus Ombergs Sagenschatz:

Die letzte Königin

Man sagt von Drottning Omma, daß sie in der nördlichsten Burg gewohnt hat, direkt oberhalb von Borghamn. Ein Mädchen aus dem Ort wurde in die Burg entführt, um nach der alten zur neuen Königin erzogen zu werden. Drottning Omma trug stets eine Maske. Granmar, der seine Verlobte an Omma verloren hatte, suchte sie auf und tötete sie, nur um festzustellen, daß es seine Verlobte war, die er getötet hatte. Der Tausch war bereits vollzogen.

32. Vallgatan
Die Vallgatan führt östlich vom Sjövägen von Drottning Ommas Borg nach Höje. Sie ist für den allgemeinen Verkehr gesperrt.

Ommaborgen. Foto: Bernd Beckmann Drottning Ommas Borg

33. Drottning Ommas Borg
Bei Drottning Ommas Borg handelt es sich um die nördlichst geklegene und kleinste der drei Wallburgen auf dem Omberg aus der Völkerwanderungszeit von 450-550 nach Christus. Dank des steilen Abhanges zum Vättern war die Burg aus westlicher Richtung uneinnehmbar. Eine doppelte Mauer mit Palisaden bot Schutz auf der Ost- und Nordostseite. Um die Burg ranken sich viele Sagen. Verner von Heidenstam (1849-1940) verfasste die Gedichte „Bygdeborgen“ und „Borgen susar“, die von Königin Omma handeln.

Spuren des Staatsgeheges. Foto: Bernd Beckmann Spuren des Staatsgeheges

34. Brottsledet
Hier am Steinbruch und am alten Weg zum Omberg befand sich die nord-östlichste Öffnung in der Einzäunung des königlichen Geheges. Die Torwächterhäuser wurden erst 1946 abgerissen.

Bockakyrkogården. Foto: Bernd Beckmann Bockakyrkogården.

35. Bockakyrkogården
Der Bockakyrkogården wurde 1860 vom Arbeitskokorps der Krone errichtet und bis 1894 genutzt. Dort sind 80 Soldaten begraben, sowie drei Kinder, die an Cholera starben.

Kalksteinabbau in Ombergs Steinbruch. Foto: Bernd Beckmann Kalksteinabbau in Ombergs Steinbruch

36. Ombergs (Västerlösa) Steinbruch
Kalkstein wird in Schweden seit Anfang des 12. Jahrhunderts genutzt. Hier in Borghamn begannen die Zisterziensermönche Kalkstein für ihr Kloster in Alvastra zu brechen, das 1143 eingeweiht wurde. Seitdem wurde der Steinbruch bis heute ohne Unterbrechung genutzt. Andere wichtige Gebäude, die Kalkstein aus Borghamn verwendeten waren die Klosterkirche in Vadstena, der Götakanal, die Festungs Karlsborg und das Nationalmuseum.

Hafen in Borghamn. Foto: Bernd Beckmann Hafen

37. Borghamns hamn
Der Hafen in Borghamn entstand ab 1810 und wurde 1825 noch einmal ausgebaut, um den Abstransport von Kalkstein zu den Baustellen am Göta Kanal und nach Karlsborg zu erleichtern. Davor gab es nur einfache Anlegestege näher am Omberg. Der Hafen ist als Nothafen klassifiziert und kann deshalb nicht als Gästehafen genutzt werden.

38. Fischereimuseum
Das Fischmuseum ist in der ehemaligen Waschstube des Kronoarbetskorps untergebracht und zeigt Ausrüstungen und Fangmethoden aus Borghamns Geschichte.

Jugendherberge Borghamn. Foto: Bernd Beckmann Jugendherberge Borghamn

39. Borghamns Jugendherberge & Konferenz - Landhaushaltsschule - Kaserne des Arbeitskorps der Krone
Die Jugendherberge eröffnete 1997 in den ehemaligen Räumen der Landhaushaltsschule. Die Anlage war eine Strafkolonie zu den Zeiten, als Steinbruch und Hafen sich in Besitz des Kronoarbetskorps (Arbeitsdienst der Krone) befanden. Von hier aus finden Führungen im ehemaligen Steinbruch und Hafenbereich statt.

Touristinformation

Vadstena Touristinformation
Rödtornet, Storgatan 31,
591 80 Vadstena.
 0143 31570,

Öffnungszeiten
Okt-Dez: montags-freitags 10-14
Jan-April: mittwochs-freitags 10-14
Mai und Sept: montags-samstags 10-15
Juni und Aug: montags-samstags 10-18, sonntags 10-16
Juli: täglich 10-18


Ödeshögs Touristinformation
Stora Torget 3, 599 31 Ödeshög
 0144 35167,

Öffnungszeiten
Sept-Mai: Montags 10-17.30
Dienstags-donnerstags 10-16, Freitags 10-15.
Samstags 10-13
Juni-Aug (im Hafenmagazin, Hafen Hästholmen): täglich 11-19

Touristinformation

Vadstena Touristinformation
Rödtornet, Storgatan 31,
591 80 Vadstena.
 0143 31570,

Öffnungszeiten
Okt-Dez: montags-freitags 10-14
Jan-April: mittwochs-freitags 10-14
Mai und Sept: montags-samstags 10-15
Juni und Aug: montags-samstags 10-18, sonntags 10-16
Juli: täglich 10-18


Ödeshögs Touristinformation
Stora Torget 3, 599 31 Ödeshög
 0144 35167,

Öffnungszeiten
Sept-Mai: Montags 10-17.30
Dienstags-donnerstags 10-16, Freitags 10-15.
Samstags 10-13
Juni-Aug (im Hafenmagazin, Hafen Hästholmen): täglich 11-19


Borghamn, enstanden aus Kalkstein

Kulturhistorische Führung in Borghamns ältesten Ortsteil

Borghamn hamnen och stenbrott. Bildkälla: Sjöhistoriska Museet
Sten födde Borghamn, guidning i Borghamns äldsta delen. Foto: Bernd Beckmann

Hafen - Hafenanlage der Göta-Kanal-Gesellschaft und des Kronoarbetskorps (Jugendherberge) - Ombergs Steinbruch - Fischmuseum - Bockafriedhof

Unterhalb von Königin Ommas Burg auf der Nordseite des Omberg wurde seit ca. 1100 Kalkstein gebrochen und viele Steine zum Bau bekannter Gebäude Schwedens geliefert, beispielsweise für das Kloster in Alvastra, die Klosterkirche in Vadstena und das Nationalmuseum. Lieferungen für den Bau des Göta Kanal und der Festung in Karlsborg waren der Anlass dafür, daß der Hafen mit seinen interessanten Gebäuden angelegt wurde und der Ort seinen Namen erhielt. Folgen Sie unserem Guide auf einer Führung durch Borghamns ältesten Ortsteil.

Gamla stenbrott. Foto: Bernd Beckmann

Verlängerte Führungszeiten 2017
Samstags 6/5 - 28/10 15.00 Uhr
Sonntag 3/9 15.00 Uhr
Mittwochs 28/6 - 16/8 17.00 Uhr

Ort
Treffpunkt an der Jugendherberge in Borghamn.

Preise
100 kr Erwachsener, 50 kr Kinder (8-15 Jahre), 250 kr Familien. Barzahlung.

Veranstalter
Kulturguidningar i Dal
in Zusammenarbeit mit

Hinweise
Die regelmässigen Führungen finden in schwedischer Sprache statt. Gruppenführungen auf Deutsch sind jederzeit ab fünf Personen nach vorheriger Vereinbarung möglich
 +46-143-201 19.

Gyllenhammars Restaurang

Gyllenhammars Sommerspeisesaal. Foto: Bernd Beckmann
Gyllenhammars. Foto Bernd Beckmann

Ein Erlebnis für alle Sinne

Das Restaurant ist während des Winters geschlossen und öffnet wieder Karfreitag Ostern 2018.


Willkommen zu Tisch!

Gyllenhammars Restaurant & Värdshus
Hovanäsvägen 7
592 93 Borghamn


 0143-200 02. Falls wir nicht antreffbar sind, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht. Wir melden uns so schnell wie möglich.

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